Die Ausbreitung der Coronainfektion steht in Deutschland erst am Anfang. Da es sich um eine Pandemie handelt, werden 70-80% der Bevölkerung infiziert werden – also auch wir in den Praxen. Wir können die Krankheit nicht aufhalten, nur ihre Ausbreitung verlangsamen. Eine Verlangsamung dient dem Schutz potentiell gefährdeter Personengruppen und der Möglichkeit, die schwer Erkrankten einer bestmöglichen Therapie zuzuführen. Erfolgte die Virusinfektion ungebremst, würden die Krankenhäuser vollkommen überlastet. Es stehen für diesen Fall nicht genügend Beatmungsplätze zur Verfügung. Dann entscheidet der Arzt, wer überlebt. Das will niemand.

Patientenversorgung sichern

Die Zahnarztpraxen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind mit Sicherheit am stärksten gefährdet. Das feine, beim Bohren entstehende Aerosol, dass wir von unseren Patienten bei fehlendem und in der Qualität unzureichendem Mund- und Atemschutz einatmen ist der Grund, warum die Zahnärzte und ihre Mitarbeiter*innen von ihren Patienten sehr leicht infiziert werden können.

Da für das aktuelle Virus keine Atemschutzmasken in erforderlicher Qualität (FFP2 oder FFP3 Masken) lieferbar sind, werden Stimmen laut, welche eine Schließung der Zahnarztpraxen über einen nicht definierten Zeitraum fordern. Dagegen steht, dass der zahnärztliche Berufsstand einen Versorgungsauftrag zu erfüllen hat. Wir haben einen ärztlichen Eid abgelegt, unseren Patienten zu helfen, wenn diese in Not sind und Behandlung benötigen. Das betrifft akute, nicht aufschiebbare Behandlungen.

Wir werden unsere Patienten nicht im Stich lassen. Aber wir werden uns entsprechend vor einer Infektion schützen müssen.

Wichtig!

  • Sie haben einen Infekt oder Verdacht auf eine Virusinfektion?

  • Sie hatten Kontakt zu einer Person mit Corona-Infektion oder dem Verdacht auf eine Infektion?

  • Sie waren in letzter Zeit in einem Corona-Risikogebiet?

Wenn einer der Punkte bei Ihnen zutrifft, MUSS eine Behandlung unbedingt telefonisch mit der Praxis abgesprochen werden. Rufen Sie unsere Praxis an und sprechen Sie mit dem Zahnarzt, bevor Sie die Praxis betreten!

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Die Maßnahmen in unserer Praxis

Durch weitsichtige Planung zu Beginn der Corona-Krise ist der Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren beiden Praxen für eine bestimmte Zeit gesichert. Wir besitzen entsprechende Hygieneausrüstungen und die Hygienekette ist geschlossen.

Die Praxis wurde umfunktioniert, um die Infektionskette und das Infektionsrisiko zu reduzieren. In den Praxen Bad- und Max-Planck-Strasse wurden die Rezeptionen mit Acrylschutz in Sprechhöhe versehen und die Rezeption in der Badstrasse in einen anderen Bereich verlegt. Das Rezeptionspersonal ist mit Mundmasken ausgerüstet.

Das Personal in den Sprechzimmern trägt OP-Kleidung und Atemmasken FFP2 mit Acrylvisier. Es wurde ein gesonderter Raum für Patienten mit problematischer Anamnese eingerichtet.

Wir haben den Wartebereich vergrößert, damit Sie Abstand wahren können. Wir bemühen uns zusätzlich darum, dass Patienten möglichst wenig Zeit im Wartebereich verbringen. Die Patiententermine sind so geplant, dass Patienten sich so wenig wie möglich begegnen. Zeitschriften und anderes Kontaminationsmaterial haben wir entfernt. Es besteht für Patienten die Möglichkeit einer Händedesinfektion. Unsere Patienten werden angehalten die Hände zu waschen. Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine Mund- und Rachendesinfektion zur Verringerung infektiöser Keime.

Die angezeigten Maßnahmen gehen zum Teil über die geforderten HygieneRichtlinien (RKI-Richtlinien) hinaus.

Verkürzte Zugangswege

In beiden Standorten können alle Sprechzimmer auf direktem Weg von außen betreten werden. Dies ist dann notwendig, wenn nach vorheriger telefonischer Absprache Erkältungssymptome vorhanden sind und trotzdem eine Behandlung wegen Notfall unaufschiebbar ist.

Bitte denken Sie daran, dass eine Behandlung derzeit bei Bestehen einer gesundheitlichen Problematik immer telefonisch mit der Praxis abgesprochen werden muss.

Wenn möglich tragen Sie einen Mundschutz, wenn Sie die Praxis betreten. Wir sind überzeugt, dass ein Mundschutz sinnvoll ist.

Was erwarten wir von unseren Patienten?

  • Wenn Sie sich  entscheiden, Termine auf Grund der aktuellen Situation abzusagen, bitten wir Sie, dies rechtzeitig zu tun. Dann können wir unser Zeitmanagement so gestalten, dass Ressourcen nicht verschwendet werden.

  • Wir erwarten, dass die angebotenen Hygienemaßnahmen bereitwillig eingehalten werden.

  • Begleitpersonen sind nur in dringlichen Fällen erlaubt. Dies betrifft in erster Linie ältere und gebrechliche Personen und natürlich Kinder. Bitte auch hier nur eine Begleitperson.

  • Wir erwarten, dass Sie mit einer Erkältung oder einem Infektionsverdacht die Praxis NICHT betreten ohne vorher mit uns zu sprechen.

  • Haben Sie einen Infekt, kommen Sie aus einem Hochrisikogebiet, besteht der Verdacht auf eine Virusinfektion – dann MUSS eine Behandlung unbedingt telefonisch mit der Praxis abgesprochen werden. Rufen Sie unsere Praxis an und sprechen Sie mit dem Zahnarzt, bevor Sie die Praxis betreten!

Beachten Sie unbedingt unsere Verhaltenshinweise:

Hinweise